DRACAENA
HERKUNFT
Der Name Dracaena ist von dem griechischen Wort ‘drakaina’ abgeleitet, das ‘weiblicher Drache’ bedeutet. Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem tropischen Westafrika. Die Pflanze wird manchmal auch Drachenblutbaum genannt: schneidet man eine Kerbe in den Dracaena draco, dann sickert klebriger roter Saft heraus, das sogenannte “Drachenblut”. In früheren Zeiten dachte man, dass es Blut sei, das verwundete Drachen im Kampf mit Elefanten verloren haben. Drachenblut galt einst als ein besonderes Heilmittel. Darüber hinaus wurde es als Farbstoff (Zinnober) gehandelt.
Die Dracaena ist für ihre luftreinigende Wirkung bekannt. Sie ist eine besonders robuste Pflanze; sie ist nicht krankheitsanfällig und verträgt Schatten wie Sonne. Durch Kombinationen in der Stammlänge entstehen verschiedene Erscheinungsformen: ein einzelner Stamm oder auch mehreren Stämmen von unterschiedlicher Länge in einem Topf.
PFLEGE
Die Dracaena gedeiht ausgezeichnet bei Zimmertemperatur. Im Winter kann es auch etwas kühler sein, aber niemals unter 12 bis 15 °C. Stellen Sie die Dracaena nicht ins volle Sonnenlicht, sondern an einen etwas schattigen Ort. Die Erde im Topf sollte feucht gehalten werden. Geben Sie etwa zweimal die Woche lauwarmes Wasser und sorgen Sie für eine gute Entwässerung (Tonscherben unten in den Topf legen). Im Winter etwas weniger gießen.
Düngen Sie die Dracaena in der Wachstumsphase zweimal wöchentlich. Farbige Dracaena-Arten müssen im Winter regelmäßig besprüht werden, damit sich die Blattspitzen in der trockenen Heizungsluft nicht braun verfärben. Darüber hinaus wirkt Sprühen gegen Spinnmilbenbefall.
Wir empfehlen, die Dracaena alle zwei Jahre im Frühjahr umzutopfen. Verwenden Sie zu diesem Zweck eine Mischung aus Blumenerde und Torf. Da viele Dracaenas farbige Blätter haben, ist Licht besonders wichtig. Bei zu wenig Licht verblasst die Zeichnung des Blattes: das Blatt wird wieder grün. Das gleiche Phänomen tritt auf, wenn die Pflanze über einen längeren Zeitraum hinweg zu viel Wasser bekommt.
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